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Güterzug Nr. 62481 Emmenbrücke - RBL Dietikon

Lokführer Peter Buchegger

Die Lok mit 11183 mit den Analogen Anzeigen.

Der Zug mit der Nr.62481, von Emmenbrücke nach Dietikon in den RBL ist eine neue Geschichte. Denn es wird neu eingestiegen und auch auf der anderen Lok zurück gefahren. Diesmal ist es die Lok Nr.11183. Ein sichtlich zufriedener Lokführer Peter steht vor der Lok in Emmenbrücke, mit der wir nun zurück  in den Rangierbahnhof fahren werden. Die Reise geht über Olten - Lenzburg -Killwangen in den RBL. 

Die Fahrt beginnt mit dem ankuppeln des Güterzuges, der vom Bahnpersonal in Emmenbrücke zusammen gestellt wurde. Nachdem die Bremsprobe abgeschlossen ist, beginnt die Fahrt. Dieser Zug ist länger und auch schwerer, die Zuglänge gibt Marc mit 540 Meter und das Zuggewicht mit 1231 Tonnen an. Beim nach hinten schauen, ein schöner Wurm der sich so aus dem Bahnhof schlängelt. Das Zwergsignal zeigt noch halt und wir haben schon rund 10 Minuten  Verspätung bis sich der Zug in bewegung setzen durfte. Nun geht es auch etwas schneller als beim ersten Zug, denn der Zug hat Wagen die 100  fahren dürfen und so fuhren wir auch mit 100 km/h. 

Analoge Anzeigen in der Re 4/4
Das ankuppeln
Halt zeigendes Zwergsignal

Bilder:    Armaturen mit Analogen Instrumenten.       Ankuppeln     Zwergsignal geschlossen

 

Olten bei Nacht

Ja 100 Km/h ist doch etwas schneller als die 80 Km/h, denn es rüttelt schon mehr und  die Landschaft geht schneller an einem vorbei. Bald wird es Nacht und das Eindunkeln verleit der Reise eine gewisse Note. Die Signale sind besser zu sehen und sie leuchten, spiegeln und tanzen auf den blitzblanken Schienen daher. Es leuchten Strassenlampen und es sausen beleuchtete Bahnhöfe vorbei, denn mit 100 Km/h ist dass für mich ein Abenteuer. Rote Schlusslichter der Autoschlangen und rote Ampeln leuchten mit den Bahnsignalen um die Wette, denn es ist alles anders als wenn es hell ist. Jetzt haben die Lampen das Sagen und sie leuchten bis in den frühen Morgen stark, intensiv und zuverlässig. Nur die Schienen finde ich, haben sich zurückgezogen und sind einfach hier, hier weil sie schliesslich gebraucht werden. Und ganz unauffällig führen sie den Zug in der Nacht zum richtigen Ziel. 

Nun bleibt mir nur noch, den beiden Lokführer der SBB und Peter Kern für die Fahrt zu danken, denn die Fahrt wird mir in guter erinnerung bleiben.

Robi Stocker  

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