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Furka-Dampfbahn 2012

 

Vorwort:



Die Reise:

Aufstehen und Reisen nach Realp bei schönstem Wetter. Ein Kaffe im Restaurant-Wagen einige Fotos schiessen und natürlich immer wieder die Technik betrachten.

Die Reservation des Sitzplatzes hat super geklappt und wir hatten die hinterste Sitzbank im Zug. Ein Vierachswagen der alle nostalgischen Eigenschaften aufzeigte. Erste Klasse, ein Traum, das waren noch Zeiten wo man die Unterschiede beim Sitzen noch spüren durfte. Wir genossen die 2.Klasse (nicht immer..ha..ha) denn da waren die gut geformten Holzsitzbänke mit den so einfachen Garderoben-Ablagen die einem eine Sicherheit von oben vermittelten. In der Wagenmitte hatte es jeweils noch liebevoll gestaltente Lüftungsverstellungen und Lampen.

Ja über das Verhalten der Kundschaft sollte man sich nicht unterhalten, denn es sind ja nicht Gäste aus der alten Zeit, da meckerten nur die Geissen.  


 

Nach dem pünktlich um 10.15 Uhr in Realp abgefahren wurde, schnaubte die Dampflok Nr.4 aus dem Bahnhof Richtung Furka. Ein Tunnel eine kleine Brücke und schon sind wir bei der grossen Brücke, die im Winter abgebaut wird. Nein das ist kein Witz, musste ich einem mitfahrenden Gast erklären, denn die Brücke wird jedes Jahr wegen den Lawinen abgebaut und im Frühling wieder montiert.

 

Natürlich schnaubt die Lok, eben die Nr.4, nur wenn im Heissdampf-Kupferkessel auch kräftig geheizt wird sorgenlos mit Zahnrad die steile Furkastrecke hinauf. Ein Zwischenhalt in Tiefenbach wird eingelegt, um Wasser zu tanken. Eindeutig konnten wir feststellen, dass die Lok ein grösserer Trinker ist als wir, denn sie schluckte schon ca.2000 Liter Wasser. Die ganze Fahrt wird ca. 5 Tonnen = 5'000 Liter Wasser verschlingen. Abfahrt 10.35  

 



11.00 Uhr Ankuft: Auf der Station Furka gibt es ein 20 Minütiger Aufenhalt, bei dem im Restaurant etwas getrunken werden kann. Auch ist es super die Lok in ihrer wunderbaren Schönheit zu fotograpfieren, in die Gedanken der Erbauer zu versinken und so die feuchten Augen vor der Fahrt wieder trocken zu wischen. Abfahrt 11.20 Uhr.

 

  


Kaum abgefahren geht es in den Tunnel worauf nach kurzer Fahrt  Muttbach-Belvédère erreicht ist. Nach kurzem Aufenthalt wird wieder eingestiegen und die Bremse gelöst, denn es geht nun bergab. Selbstverständlich auch mit Zahnrad. Ein geschickter Zuhörer der die Dampflok vestehen kann hört in ihrem Zischen dass sie gewaltig gegen die Beschleunigung kämpft und das Zischen ertönt bis hinunter ins Tal.  Abfahrt 11.30 Uhr.

 


 

Ankunft in Gletsch 11.55  Bitte nicht aussteigen, der Zug fährt in 5 Minuten weiter Richtung Oberwald, so tönt es vom "Billetör". 

In Gletsch bieten diverse Hystorische Punkte wie ein Museum - Alpkäserei - DFB-Bahnhof und Suvenir Shop - eine Drehscheibe und ein Kleinkraftwerk Einblick in die vergangene Zeit.                                Abfahrt 12.00 Uhr. 

 


 

Ankunft 12.25 Uhr in Oberwald. Die Endstation der Reise ist erreicht und die Lok hat eine Mittagspause verdient und kann sich von den Strapazen bis 13.55 Uhr erholen.

Zeit für uns sich dem zweitliebsten Hobby dem Essen zu widmen. Dazu wurde das Restaurant-Furka ausgewählt. Die Küche ist sehr gut und kann nur empfohlen werden. 

 

Nach dem die Dampflok Wasser punkert, sich auf der Drehscheibe wieder Richtung Realp gedreht hatte, kamen wir wieder zum Dampzug um die Sitz-Plätze zu beziehen. Pünktlich 13.55 trat die Dampflok mit ihren schönen Wagen, besetzt mit vielen zufriedenen Gästen, wieder die Rückreise an wo der Zug 14.20 in Gletsch ankam und 14.25 Abfuhr - wieder in Muttbach-Belvédère anhielt und 14.50 Abfuhr - 15.00 Uhr auf der Furka wieder ein Zwischenhalt von 30 Minuten einlegte und 15.30 wieder abfuhr Richtung Tiefenbach um schliesslich um 16.15 Uhr wieder in Realp am Ausgangspunkt ankam.  





Ich bin stolz, Ihnen die schönen Aufnahmen zu präsentieren, Ihnen meine Eindrücke in Textform zu vermitteln und so meine Freude an der Reise auszudrücken.

Robi Stocker

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