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Geschichte der MRB

Ich als kleiner Robi, der seine Grosseltern in Muttenz und in Waldenburg hatte, ging fast jeden Sonntag mit den Eltern die Grossmutter in Waldenburg besuchen, denn es war noch traditionell, dass man sich traf... Nein Computer und Fernseher waren noch in den Kinderschuhen, Auto fuhr der Junge vom Garagentor bis in die Garage des Nachbars, denn die Familie Stocker besas kein eigenes Auto, und so fuhr man eben mit dem Zug nach Waldenburg. Die Waldenburger-Bahn, die damals noch mit Dampf betrieben wurde, faszinierten so, dass natürlich auch, im bescheidenen Rahmen, eine Eisenbahn in die Wohnstube bei Stoker's kam.


Waldenburgerli Aufnahme 2004
Der kleine Robi
Es dampft in Waldenburg

Als schliesslich die Lehre als Automechaniker begann und auch mit Erfolg beendet wurde, war das mechanische Denken und Arbeiten für mich ein Ausgleich. Inspiriert und fasziniert vom Gedanken einmal eine eigene Bahn mit Dampflok zu besitzen, begann ich 1980 mit der Planung einer eigenen Bahn zum Mitfahren.

Mit meinem Sohn Markus baute ich Wagen, Signale und Geleise und so etwickelte sich eine eigene Welt der Eisenbahn. Der Idyllisch gelegene Robinson-Spielplatz Muttenz, hinter dem grössten Rangierbahnhof von Europa, ist für dieses Vorhaben gerade geschaffen, denn es hatte Platz für die Modellbahn zum Mitfahren. Der zweite Vorteil ist, dass es auf dem Spielplatz Kinder hat, die als Personal bei der Bahn mitwirken können. Einfach ein Schlaraffenland für Kinder die Eisenbahn zu erleben, dass war das Ziel, die Anlage zu bauen.

Im Jahre 1982 wurde mächtig gebaut und an der Anlage gearbeitet. Duch ein Zufall lernte ich einen Kunden kennen, der für dieses Vorhaben gerade wie geschaffen war. Es war Andy Kuny. Der gelernte Schweisser scheute keine Arbeit und so waren bereits zwei, die von dem Virus Eisenbahn, Feuer, Wasser und Kohlen-Geschmack nicht mehr loslassen konnten.

Der Name der Bahn stammt noch aus dem Letzten Jahrhundert und ist logisch aufgebaut. M-für-Muttenz / R-für-Robi / B-für-Bahn also "MRB Muttenzer Robi-Bahn". Sie spüren den ganz feinen Schweizer Patrionismus in den drei Buchstaben (SBB/MRB), es sind zwei Bedeutungen mit Robi... es ist? es kann? oder es ist doch nicht...? Robi gemeint. 

In den weiteren Jahren wurde dann immer wieder weiter ausgebaut und so wurde 1985 die Drehscheibe, 1986 die Diesellok, dann die Barriere und so weiter erstellt.

Selbstverständlich muss auch ein Modellbauer seine Regenerationsfase haben und so beschränkte ich mich in den kommenden Jahren auf Restaurationsarbeiten. Schliesslich wurde ich Grosser-Vater und so schaute man wieder in die Zukunft, mit der man sich als Grossvater gerne beschäftigt, die Zukunft der Enkelkinder, und so wurde 1996 eine Verlängerung der Strecke geplant und dann im neuen Jahrhundert, im 2000, in Angriff genommen. Der Schweisser war wieder gefragter als je zuvor und so wurde mit einer Selbstverständlichkeit wieder Schienen und Weichen gebaut, so dass der Dampfzug und auch das Dieseli grosszügige Runden fahren konnten.

Die Jahrhundertwende brachte auch noch neue Helfer zur Bahn, denn 2003 kammen drei weitere Erwachsene zur MRB. So kann das Arbeiten und Betreiben der Bahn aufgeteilt werden.

Eine weitere Lok wurde von Matthias Enz und Grossvater Robi gebaut und im April 2004, nach der Taufe auf den Namen "Carlson", dem Schienennetz der MRB übergeben. Robi hofft dass auch der kleine Matthias das Eisenbahn-Virus in sich trägt.

Ich hoffe, Ihnen einen kleinen Ueberblick über die Entstehung der MRB vermittelt zu haben und freue mich auf Ihren Besuch auf dem Spielplatz.

Euer Robert Stocker                                                

   

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