Technik

Postkutsche

Robi-Postkutsche

Die Kutsche im Dampfzeitalter. 

Das Dampfzeitalter hinterlässt nicht nur die schnaubenden Stahlkolosse, die Dampfloks, sondern eine Unzahl von faszinierenden Fahrhaben.

Dampfzeitalter heisst also auch Postkutschenzeit. Steht man heute am Bahnhof und schaut sich den Rummel von Autos, Motorräder, Taxis und Bussen, nicht zu schweigen von Trams und Fussgängern an, so wird es einem fast schlecht und man fragt sich, wie hat man das um Gotteswillen nur gemeistert?

Genau...... als noch die Alte gute Postkutschen-Zeit da war, da konnte  man die Postkutsche noch überfallen und es war niemand auf das Entführen von Flugzeugen und Autobussen angewiesen. Das waren noch Zeiten, als der Tag noch 48 Stunden hatte, und die Uhr noch langsam tickte.

Und genau darum......  haben wir am Robifest 2004, das Thema war "Dampfzeitalter", eine Postkutsche gebaut, denn die ersetzte das Postauto und die Taxis ..... (Wir haben den Post-Kutschenüberfall auch hinter uns) und diese Kutsche möchten wir Ihnen nun beschreiben und einige Daten vermitteln. 

 

Technische Daten: Gebaut: von Robert Stocker.  Jahrgang: 2004.  Länge: 240cm   Höhe: 187cm  Breite: 91cm   Räder:145/70R12  Bremsen: Mechanisch mit Holzbremsbelägen. Licht: Petrollampen.

Die Kutsche fährt im Hardwald.

Die Kutsche wird auch in Zukunft spontan an einem Fest eingesetzt. Das Zugpferd ist diesmal der Hengst REMO der von Familie Jauslin gepflegt und gehätschelt wird. Ja er mag die Kutsche und wird sicher wieder an einem Robifest mit der Kutsche die Kinder hin und her chauffieren.


Hardacker-Passtrasse.
Im Hardacker
Alles einsteigen bitte

Fahrten im Hardwald in Muttenz im August 2005 am Kinderfest.

Bau der Kutsche.

Als Grundmaterial dienten alte Tische, die ein Vierkantrohr-Untergestell hatten. Die Rohre wurden zum Fahrgestell umgebaut und verschweisst. Im weiteren ist die Hinterachse von einem Daihatsu und die Räder und Vorderachse von einem Suzuki Auto. Die Lampen die Nachts so schön leuchten sind von einem Warenhaus. Natürlich habe ich die Lampen zu einer Postkutschenlampe umgebaut. Dazu musste ein Zeltgestänge herhalten, das jetzt anstelle der Einschmelzung im Alteisen so sein Gnadenbrot unterhalb der Postkutschen-Lampe verdient. Korkzapfen verschliessen das Ende des Rohres so geschickt dass nur ein geschultes Auge es erkennt.

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