Signale / Stellwerk / Weichen /

Auf dieser Seite zeigen wir unsere Signale die in der Werkstatt der MRB mit den Jahren entstanden sind und auf der Anlage ihre Arbeit verrichten.  

            Alle Signale werden vom Stellwerk I ( Bild Nr.8 ) bedient. Die Art der Signale zeigt das es alte Signale sind, die meist nicht mehr bekannt sind. So zum Beispiel: 

Bild Nr. 2 )  die Hippsche-Wendescheibe.  Ein Exemplar ist bei der Furka-Bahn noch in Betrieb.  Erfunden hat es ein Schweizer Uhrmacher und darum läuft es nur in einer Richtung, es dreht sich gegen den Uhrzeiger  links rum. Zum öffnen dreht es um 90° und zum wieder schliessen in der gleichen Richtung um 270°.  So hat das Signal eine ganze Drehung gemacht.  Das Original musste alle Woche aufgezogen werden wie eine Uhr. Das Gewicht für das Uhrwerk ist im Standrohr untergebracht. Es ist eines der ersten Elektrischen Signale, das am Winter gut funktionierte, den bei den Kellen Signale froren oft die Kabelzüge ein.   Die Wendescheibe wurde mit einem Magnet vom Stellwerk über ein Elektrokabel bedient. Beim drücken wurde es entriegelt und  und vom Uhrwerk zur nächsten Position gebracht.

Bild Nr. 4+6 ) Das Doppelkellen-Signal steht stolz auf der Anlage und zeigt mit den Kellen "Halt" oder "Fahrt" so wie "Langsame-Fahrt"  an.  Die Kellen sind am Tag gut sichtbar, nur Nachts sind sie mit einem roten / grünen oder Grün - Orangen Licht versehen. Die obere Kelle waagrecht zeigt Halt.  Die obere Kelle 45° nach oben zeigt Fahrt, ist die untere Kelle auch in der 45° Stellung ist das Signal auf langsam Fahrt.   

Bild Nr. 9 )  Das KREUX-SIGNAL auch der "Sagbock" genannt, ein Original ausgestellt beim alten Stellwerk in Kerzers,  das Signal diente für unsere Vorlage. Es ist absolut faszinierend, wie sich die Mechanik über die Drahtseile mit der Lampe und das Gestänge mit dem Kreux verbinden.  Ein kleines Mechanisches Wunderwerk. Die Lampe ist bei der Stellung Halt  "Blau" und bei Fahrt "Weiss"